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Im Zuge des Wiederaufbaues im Jahre 1761 vergrößerte Backe Boysen den Hof. Die Jahreszahl am Ostgiebel weist darauf hin.
Zu der Zeit übernahm sein Sohn Boy Nowak Boysen das Anwesen. Zum Hof gehörte damals auch die Windmühle „Johanna“, die in unmittelbarer Nähe der Nordermühle stand. (Die Mühle „Johanna“ wurde im Jahre 1868 zum Tilli umgesetzt, wo sie heute noch steht).
Boy Nowak Boysen hatte keinen Sohn, so dass seine Tochter Elsabe Maria nach ihrer Heirat im Jahre 1801 mit dem reichen Pellwormer Rathmann Boy Nowok Friedrichsen den Hof übernahm.
Im Jahre 1848 wurde der Hof an Paul Lohmann Clausen verkauft.
Viele Generationen der Familie Clausen haben auf dem Hof gelebt, gearbeitet und das Anwesen geschaffen, wie es sich heute noch darstellt. 140 Jahre blieben Haus und Hof im Besitz der Familie Clausen.
Paul Lohmann Clausen nahm umfangreiche Erweiterungsbauten vor. So wurde im Jahre 1859 aus dem ehemaligen friesischen Langhaus durch den Anbau des Stalltraktes und der Scheune ein Winkelbau. Die Jahreszahl am Nordgiebel weist heute noch darauf hin.
Erst in den sechziger Jahren wurde die Landwirtschaft auf dem Clausenhof eingestellt. Die großen Ländereien, zu denen auch das „Waldhusentief“ gehörte wurden verpachtet und nach dem Tode des Altbauern Boy Nowock Clausen verkauften die Erben uns im Jahre 1988 den Resthof.
Als wir das Anwesen seinerzeit erwarben stand für uns eines felsenfest: Auf diesem wunderbaren Wohnplatz, inmitten unberührter Natur und landschaftlicher Schönheit soll der „Clausenhof“ als Oase der Ruhe neu entstehen, um großstadtmüden Urlaubern einen erholsamen Inselurlaub auf der Nordseeinsel Pellworm auf dem Clausenhof zu ermöglichen.
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