flower
 

Inselgarten

Nutzen und Schönheit sind sich auf unserem Stück Land gleichgestellt. Der Garten besteht aus eingefriedeten Gartenräumen und offenen Flächen; lebt durch die Spannung zwischen strenger Formgebung und freier Entfaltung.

Der Clausenhof steht auf einer etwa drei Meter hohen Warft. Aufgeschüttet um Hab und Gut, aber auch Mensch und Tier vor Überflutungen zu schützen.

Dieser kleine Höhenunterschied ermöglicht von oben eine herrliche Rundumsicht. Das Hofgebäude ist in L-Form gebaut, dadurch entsteht auf der einen Seite eine Art Innenhof. Hier liegen ein kleines Buchsparterre, ein Küchenkräutergarten und ein rundes Blumenbeet. In direkter Hausnähe sind die Beete so angelegt, dass die Blicke der Bewohner immer über eine Pflanzung hinweg in den Garten fallen. Rosen räkeln sich an den Wänden, stehen im Rosengärtchen zwischen Stauden; Stockrosen blühen reichlich vom Hochsommer bis in den Herbst hinein. Buchsgefasst blüht es hier in eher traditionell gestalteten Beeten. Frei vagabundierende Sämlinge sind fast überall erwünscht.  Viel Wildes darf sein, denn es ist nicht zuletzt beglückender Ausdruck der überbordenden Vitalität der Natur.

Die anderen Themengärten gruppieren sich großflächig unterhalb der Warft um das Hofgebäude herum.

Gleich vor dem Gartentörchen befindet sich der viergeteilte Rosengarten. Den duftenden Rosen gebe ich eindeutig den Vortritt. Sie blühen in unserem Rosengarten ausschließlich in verschiedenen Rosatönen. Diese  werden vom frischem Gelbgrün des Frauenmantels, der Wolfsmilch und luftig-leichten Blütendolden des Dills aufgeheitert.

Vorbei am Frühlingsgarten führt der Weg am Ostgiebel entlang. Im Süden des Hofes liegt der alte Obstgarten. Wendet man an der Hausecke den Blick nach Westen zieht es ihn unwillkürlich weiter bis zur glitzernden Wasserfläche des Waldhusentiefs. Der historische Obstgarten mit seinen sehr alten und ganz jungen Fruchtgehölzen erfreut uns im Frühling durch sein Blütenmeer und im Herbst schenkt er reiche Ernten. Zugleich ist er aber auch Rückzugsort und Wandelgarten mit viel Raum für Ruhe und Bewegung.

Unsere beiden Küchengärten sind geometrisch geordnet angelegt. Dies sieht man am besten im Winter und im Frühjahr. Ihre überbordende Üppigkeit im Sommer und Herbst lässt dies dann kaum mehr vermuten. Wegen gedeihlicher Nachbarschaft wachsen zwischen Kohlrabi, Möhren und Salat auch üppig blühende Pflanzen wie Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Kamille und Dill. Phasenweise dominieren diese mit ihrer Blütenfülle die Szenerie.

Die großen Staudenpflanzungen, angrenzend an die ausgedehnten Reetflächen des Waldhusentiefs, bestehen aus vier unterschiedlich großen Kreisen. Hier stehen Stauden, Gräser und Einjährige dicht bei dicht und trotzen dem Westwind. Ein Kreis ganz in Rot, einer in heiterem Gelb, einer in sehnsuchtsvollem Blau und der vierte in vornehmen Pastelltönen gehalten. Irgendwie alles ein wenig fremd, nicht blühende Wiese und auch keine üblichen Beete. Gestaltete Natur zwar, aber wild anmutend. Ein fließender Übergang zu dem sich selbst überlassenen Gelände des angrenzenden Naturschutzgebietes.

 

 

 

Clausenhof | Anke und Markus Stephan | Evelyn Thieme-Kienhöfer und Alfons Kienhöfer
Waldhusen 9 | 25849 Pellworm | Tel: 04844 / 290 | Fax: 04844 / 14 72
E-Mail: info(@)clausenhof.de

> Kontakt und Anfahrt
> Sitemap
> Impressum